Rebenblütenbowle
Schon im Ansatz gut!

Wer hat’s erfunden? Der Opa war’s vor mindestens 60 Jahren!

 

Als wir unlängst in einem Buch aus dem Nachlass unseres Großvaters blätterten, fiel uns eine prima Idee buchstäblich in den Schoß: Rebenblütensecco für alle. 1939 hatte Eugen Müller sein Sch(l)üsselerlebnis und darauf hin das Rezept handschriftlich notiert. Martin Schweikart, Chefe in dem traditionellen Familienbetrieb in Landau-Godramstein, hat einmal darüber geschlafen und sich dann ans Experimentieren gemacht.
Jetzt präsentiert der pfiffige Winzer und studierte Getränketechnologe das Ergebnis seiner Mühen:


der Reben- oder Traubenblütensecco.

Die Details bleiben Familiengeheimnis, aber soviel wird verraten: Die besten Erfahrungen haben wir mit den Blüten der Rebsorte Regent gemacht, schon deshalb, weil diese Neuzüchtung nicht gespritzt werden muss. Chemie kommt also nicht in die Schüssel. Die „Gescheine“ werden abgeschnitten und mit einem trockenen Weißwein – wir nehmen Silvaner - angesetzt. Der durchgesiebte Ansatz wird nun mit Weißburgunder und allerlei geheimen Zutaten versetzt und unter Kohlensäuredruck abgefüllt. Die erste Verkostung ergibt: Pfirsich und feine Honigsüße, einen Hauch von Waldmeister – die natürliche Erfrischung..